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„Du bist nicht allein.“

Trostpflaster-Folge für alle mit Erythrophobie & sozialer Angst

Manchmal braucht es einfach Trost. Verständnis. Und das Gefühl: Du bist nicht allein. Wenn du mit deiner Errötungsangst kämpfst, dich in sozialen Situationen oft unwohl fühlst, dir schon mal gedacht hast: „Warum bin ich nur so?“ – dann ist diese Folge für dich. Eine Folge wie ein Trostpflaster. Warm, ehrlich, verständnisvoll. Und mit der Erinnerung: Du bist nicht komisch. Du bist menschlich. Und du bist nicht allein.

Höre für die dazugehörige Podcastfolge auch gerne in die Podcastfolge Nummer 147 im Podcast „Augen zu und Sonnenseite“ rein!
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Die Angst vor dem Erröten – mehr als nur ein körperliches Symptom

Vielleicht kennst du das: Du bist auf einer Geburtstagsfeier, ein kurzer Moment der Aufmerksamkeit – und zack, dein Gesicht läuft rot an. Du wünschst dir, dich in Luft aufzulösen. Du fühlst dich klein, unsicher, fehl am Platz. Und tief in dir dieser Satz: „Was stimmt nicht mit mir?“

Die Wahrheit ist: Es stimmt so viel mit dir. Du bist ein Mensch mit feinen Antennen. Mit einer großen Fähigkeit zur Empathie, zur Verbindung, zur Wahrnehmung. Was dich heute vielleicht belastet, war einst eine Überlebensstrategie. Eine Art, dich in deiner Umgebung sicher zu fühlen. Deine Angst ist also kein Zufall. Sie ist gelernt – und genau deshalb kann sie auch wieder verlernt werden.


Die positiven Seiten deiner Sensibilität

Wenn du mit Errötungsangst lebst, bist du höchstwahrscheinlich ein besonders feinfühliger Mensch. Du spürst Stimmungen, nimmst Spannungen wahr, hast ein Gespür für das, was unausgesprochen bleibt.

Vielleicht wurdest du früher als „zu schüchtern“, „zu ruhig“ oder „zu sensibel“ bezeichnet. Und du hast geglaubt, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Doch was wäre, wenn genau diese Eigenschaften deine Superpower sind?

Stell dir vor, du setzt dir ab jetzt jeden Morgen eine „positive Brille“ auf – eine, durch die du dich selbst in einem liebevollen Licht siehst. Mit dieser Brille erkennst du: Deine Fühler sind ein Geschenk. Sie machen dich zu einem Menschen mit Tiefe, mit Herz, mit echter Verbindung. Und ja – du darfst damit Raum einnehmen.

Die Schatzkiste deiner Angst

Deine Angst will dir etwas zeigen. Sie klopft an, manchmal laut, manchmal leise. Und sie fragt dich: Willst du hinschauen?

Wenn du den Mut hast, deine Angst nicht länger zu verdrängen, sondern dich ihr zuzuwenden – dann wirst du etwas entdecken: Eine Schatzkiste voller Potenzial.

✨ Vielleicht zeigt sie dir, dass du dich zu lange klein gemacht hast.
✨ Vielleicht offenbart sie dir den Wunsch, dich beruflich zu verändern.
✨ Vielleicht erinnert sie dich daran, dass du mehr Selbstfürsorge brauchst.
✨ Oder daran, dass du endlich loslassen darfst – alte Rollen, alte Beziehungen, alte Muster.

Deine Errötungsangst ist der Weckruf deines Innersten, dass du für mehr bestimmt bist.


Medikamente und Make-up – Helferlein, aber keine Lösung (meine persönliche Meinung)

Versteh mich nicht falsch: Strategien wie Make-up, weite Schals oder Medikamente können in gewissen Situationen hilfreich sein. Aber sie lösen nicht das eigentliche Problem. Denn wenn du nur versuchst, deine Angst zu kaschieren, bleibt die Schatzkiste zu. Du wirst sie nicht öffnen können – und damit auch nicht all das entdecken, was dich wirklich ausmacht.

Was du stattdessen brauchst? Einen liebevollen Blick auf dich selbst. Einen klaren Entschluss, etwas zu verändern. Und Menschen, die dich auf deinem Weg begleiten.


Es gibt einen Weg. Und du musst ihn nicht alleine gehen.

Ich weiß, wie schwer es sein kann, an diesen Punkt zu kommen. Ich war selbst dort. Ich habe mich klein gefühlt, zu ruhig, zu empfindlich. Aber ich habe auch erlebt, wie kraftvoll der Weg ist, wenn man ihn einmal geht. Und heute darf ich nicht nur frei und selbstbewusst leben, sondern auch andere Frauen auf ihrem Weg begleiten.

Viele meiner Klientinnen erleben schon nach kurzer Zeit durch Coaching / Hypnose und / oder ätherische Öle große Veränderungen – nicht, weil sie sich „verstellen“, sondern weil sie sich selbst wieder entdecken. Weil sie verstehen, dass sie genug sind. Dass sie wertvoll sind. Und dass die Angst nicht mehr länger die Kontrolle übernimmt.


Du bist nicht allein

Vielleicht hast du bisher noch nie mit jemandem über deine Errötungsangst gesprochen. Vielleicht fühlst du dich wie ein Alien, wie jemand, der irgendwie „nicht richtig tickt“. Lass dir gesagt sein: Du bist nicht allein.

Es gibt so viele Menschen, die fühlen wie du. Und genau deshalb habe ich die Sharing & Caring Gruppe ins Leben gerufen – einen geschützten Raum für Frauen mit Errötungsthematik. Hier darfst du dich zeigen, echt sein, verstanden werden. Und du wirst sehen: Allein das Sprechen über das, was du sonst versteckst, kann unglaublich heilsam sein.

Hier findest du die nächsten Termine und die Anmeldung:
S&C Supportgruppe

Deine Angst ist ein Geschenk – wenn du bereit bist, es auszupacken

Du hast jetzt die Wahl: Willst du die Angst weiter unterdrücken – oder willst du die Schatzkiste öffnen und entdecken, was wirklich in dir steckt?

Wenn du bereit bist, den ersten Schritt zu machen, dann setze heute deine positive Brille auf. Atme tief ein. Und erinnere dich: Du bist wertvoll. Du bist nicht falsch. Und dein Weg darf leicht(er) werden.

 

👉 Buche jetzt dein kostenfreies Kennenlerngespräch oder sei beim nächsten Sharing & Caring Gruppentreffen dabei.
Denn das Einzige, was du nicht tun solltest: es weiter alleine mit dir auszumachen.

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Ich hoffe, du konntest aus diesem Blogbeitrag einige Erkenntnisse für dich mitnehmen!

Höre für die Audioversion so gerne noch in die Podcastfolge #147 in meinem Podcast „Augen zu und Sonnenseite“ rein.

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Alles Liebe,
Kathrin

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