„Lasse das los, was dich in deiner Angst gefangen hält.“
So wirst du deine Angst vor dem Erröten garantiert niemals los
Stell dir vor: Du hast endlich einen guten Tag, alles läuft entspannt –und dann passiert es doch wieder. Du wirst rot. Und zack bist du mittendrin: Panik. Selbsthass. Scham. Und vor allem: Diese eine Frage in deinem Kopf: „Wieso passiert mir das immer noch?!“
Du strengst dich doch so an. Du willst dich endlich sicher fühlen. Aber die Angst vor dem Erröten – sie ist einfach nicht wegzukriegen. Vielleicht machst du etwas, das dich immer wieder genau da festhält. Etwas, das du gar nicht bemerkst – aber das die Angst dauerhaft füttert.
Was das ist? Darüber schreibe ich heute. Und natürlich auch: Was du stattdessen brauchst, um wirklich etwas zu verändern.
Höre für die dazugehörige Podcastfolge auch gerne in die Podcastfolge Nummer 156 im Podcast „Augen zu und Sonnenseite“ rein!
Zum Podcast auf Spotify
Zum Podcast auf Apple Podcasts
Zum Podcast auf YouTube
Der wahre Grund, warum deine Errötungsangst bleibt
Viele meiner Klientinnen glauben, dass sie zu wenig üben, zu wenig atmen, zu wenig meditieren oder ähnliches, um die Angst vor dem Erröten loszulassen.
Doch der eigentliche Grund ist meistens viel tiefer:
👉 Du bewertest dein Erröten immer noch als extrem negativ.
Du kämpfst dagegen an.
Du willst es loswerden.
Du schämst dich dafür.
Und genau dieser innere Widerstand hält dich in der Angst gefangen.
Denn solange du glaubst:
„Erröten ist schlimm. Ich darf das nicht. Ich muss es kontrollieren.“, wird dein Körper in sozialen Situationen immer wieder Alarm schlagen.
Dein Unterbewusstsein denkt: „Achtung, Gefahr!“ – und reagiert mit Erröten.
Der Teufelskreis der Angst
Dieser Mechanismus ist wie ein Schneeball, der immer größer wird:
Du hast Angst vor dem Erröten → du versuchst, es zu unterdrücken → dein Körper reagiert noch stärker → du schämst dich noch mehr → und der Kreislauf wiederholt sich. Der Schneeball wird größer und größer.
Viele erleben das sogar als eine Art „Ausweitung der Angst“:
Anfangs errötest du vielleicht nur in Meetings oder bei bestimmten Personen.
Mit der Zeit kommen immer mehr Situationen hinzu – Familienfeiern, Restaurantbesuche, sogar Gespräche mit engen Freunden.
Weil dein Gehirn gelernt hat: „Erröten = Gefahr“.
Und jedes Mal, wenn du versuchst, es zu verstecken oder zu bekämpfen, bestätigst du diesen Glauben unbewusst.
Der einzige Weg, diesen Kreislauf zu durchbrechen
Die Wahrheit ist, wie ich glaube:
Du wirst deine Errötungsangst niemals vollständig los,
solange du glaubst, dass Erröten etwas Falsches ist.
Der Schlüssel ist nicht Kontrolle.
Der Schlüssel ist Akzeptanz.
Das Erröten ist nur eine körperliche Reaktion – kein Beweis für Schwäche, keine Peinlichkeit.
Es zeigt, dass dein Nervensystem aktiv ist.
Nicht, dass du „falsch“ bist.
Wenn du lernst, dein Erröten mit einem liebevollen (oder zuerst liebervolleren) Blick zu sehen, beginnt sich alles zu verändern. Glaub mir. Ich hatte selbst 20 Jahre lang Errötungsangst und weiß wovon ich spreche.
Vom Kritiker zur liebevollen Beobachterin
Statt dich selbst ständig zu verurteilen, darfst du lernen, Beobachterin zu werden.
Wenn du merkst, dass du errötest – atme.
Schau, was du denkst.
Vielleicht erkennst du Sätze wie:
„Oh nein, das darf jetzt nicht passieren.“
„Wie peinlich!“
„Was denken die anderen?“
Erkenne: Das ist die kritische Stimme in dir.
Aber du bist nicht diese Stimme!!!
Dann frag dich:
„Was würde mein liebevoller Anteil jetzt sagen?“
Vielleicht sowas wie:
„Hey, ich war heute mutig genug, mich dieser Situation zu stellen.“
„Ich darf rot werden, und trotzdem bin ich okay.“
„Ich bin stolz, dass ich da war – trotz der Angst.“
Diese liebevolle Stimme verändert mit der Zeit alles.
Denn sie gibt deinem Nervensystem Sicherheit – und die Angst verliert nach und nach ihre Macht.
Liebevolle Gedanken statt Selbstkritik
Hier ein Beispiel, das viele kennen:
Nach einer Situation sagst du dir:
„Oh nein, ich bin schon wieder rot geworden. Wie peinlich. Warum passiert mir das? Ich bin echt unfähig.“
Das ist die kritische Stimme.
Der liebevolle Anteil hingegen würde sagen:
„Ich war heute mutig. Ich habe etwas gesagt, obwohl ich nervös war. Und das ist ein Erfolg.“
Beide Gedanken beschreiben dieselbe Situation – aber die Wirkung ist komplett unterschiedlich.
Der eine Gedanke hält dich in der Angst, der andere führt dich in die Freiheit.
Schritt für Schritt zu mehr Selbstmitgefühl
Deine Aufgabe ist es, immer wieder in die Beobachterrolle zu gehen und dir bewusst zu machen:
👉 Ich darf freundlich mit mir sprechen.
👉 Ich darf Fehler machen.
👉 Ich darf erröten.
Und wenn du es mal vergisst – dann ist auch das okay.
Du kannst dich jederzeit neu entscheiden.
Was wirklich hilft, um deine Errötungsangst zu lösen
Erkenne deine Gedankenmuster.
Schreibe auf, was du über dich denkst, wenn du errötest.
So wirst du dir deiner unbewussten Überzeugungen bewusst.Trainiere Selbstmitgefühl.
Jeden Tag ein bisschen mehr. Liebevolle Gedanken sind wie neue Wege im Gehirn – sie müssen nur oft genug gegangen werden.Arbeite mit deinem Unterbewusstsein.
Hypnose kann helfen, alte Muster zu lösen und neue, stärkende Glaubenssätze zu verankern.Entspannung ist dein Schlüssel.
Dein Körper braucht Sicherheit, um loszulassen. Atemübungen, Meditation oder ätherische Öle wie Lavendel oder Adaptiv können dich dabei unterstützen. (Zum Social Calm Öleset)
Du darfst aufhören, gegen dich selbst zu kämpfen
Solange du dein Erröten ablehnst, bleibt die Angst.
Doch wenn du beginnst, mitfühlend hinzusehen, öffnest du die Tür zu echter Veränderung.
Dein Erröten ist kein Feind.
Es ist ein Signal – und du darfst lernen, es liebevoll anzunehmen.
Wenn du möchtest, dass ich dich auf diesem Weg begleite,
melde dich gerne zu einem kostenfreien Kennenlerngespräch an.
Dort schauen wir gemeinsam, wo du stehst und wie du deine Angst Schritt für Schritt loslassen kannst.
👉 Hier klicken, um dein Gespräch zu buchen.
Denk daran: Du musst diesen Weg nicht allein gehen.
👉 Zur kompletten Angebotsübersicht: Hier klicken
Ich hoffe, du konntest aus diesem Blogbeitrag einige Erkenntnisse für dich mitnehmen!
Höre für die Audioversion so gerne noch in die Podcastfolge #156 in meinem Podcast „Augen zu und Sonnenseite“ rein.
Zum Podcast auf Spotify
Zum Podcast auf Apple Podcasts
Zum Podcast auf YouTube
Alles Liebe,
Kathrin
