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„Die Frage ist unter anderem, wieviel Raum das Erröten in deinem Leben einnimmt.“

Erröten: Brauche ich Hilfe oder schaffe ich das alleine?

Schaffe ich es alleine meine Angst vor dem Erröten zu überwinden oder sollte ich mir doch Unterstützung holen? Das fragen mich immer wieder Menschen in meinen privaten Nachrichten. Heute spreche ich genau über dieses Thema. Brauchst du Unterstützung oder kannst du es auch alleine schaffen?

Höre für die dazugehörige Podcastfolge auch gerne in die Podcastfolge Nummer 152 im Podcast „Augen zu und Sonnenseite“ rein!
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Viele Frauen, die mir schreiben, stellen mir immer wieder dieselbe Frage:
„Schaffe ich es eigentlich alleine, meine Angst vor dem Erröten zu überwinden – oder brauche ich Unterstützung?“

Wenn du dich das auch schon gefragt hast, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel erfährst du, woran du erkennst, ob du deinen Weg allein gehen kannst – oder ob es sinnvoll ist, dir Hilfe an die Seite zu holen.


Meine eigene Geschichte

Ich selbst habe über 20 Jahre lang unter Errötungsangst gelitten. Damals wusste ich gar nicht, dass man diese Angst überhaupt überwinden kann. Ich dachte: „So bin ich wohl eben.“

Erst als ich begann, an meinem Selbstwertgefühl zu arbeiten, Meditation und Hypnose für mich entdeckte und schließlich auch ein Coaching machte, hat sich mein Leben Schritt für Schritt verändert. Ich habe gelernt, meine Angst nicht länger mein Leben bestimmen zu lassen – und genau deshalb möchte ich heute meine Erfahrungen mit dir teilen.


Wann du deine Errötungsangst alleine angehen kannst

Nicht für jede Frau ist sofort ein Coaching oder eine Therapie notwendig. Es kommt darauf an, wie präsent das Erröten in deinem Leben ist und wie sehr es dich einschränkt. Kleiner Disclaimer hier: Es handelt sich um meine eigene (verallgemeinerte) Meinung und Auffassung zu dem Thema. Höre immer gut in dich selbst hinein und versuche dir so diese Frage zu beantworten.

👉 Du kannst es allein schaffen, wenn…

  • du nur selten errötest, z. B. beim Sport oder in besonderen Situationen,

  • dich dein Erröten nicht kleinmacht oder stark verunsichert,

  • es nicht ständig in deinen Gedanken kreist,

  • dein Selbstwertgefühl stabil ist, auch wenn du rot wirst,

  • du bereits gute Tools anwendest (z. B. Atemübungen, Journaling, Affirmationen) und merkst, dass sie dir helfen, ruhig und gelassen zu bleiben.

In diesem Fall reichen oft kleinere Methoden, wie z.B. auch:

  • mein Erröten SOS-Guide,

  • das PDF-Journal für tägliche Selbstreflexion,

  • Meditationen oder Affirmationen aus meinem Podcast oder anderer Personen

Der Schlüssel ist hier: Kontinuität.
Es bringt wenig, eine Woche intensiv zu üben und dann wieder aufzuhören. Mache lieber weniger, dafür aber konstant. Dein Unterbewusstsein verändert sich Schritt für Schritt – bleib also dran, es lohnt sich!!!

Wann Unterstützung sinnvoll ist

Es gibt aber auch viele Frauen, die merken: „Allein komme ich nicht weiter.“ Vielleicht erkennst du dich in einem der folgenden Punkte wieder:

  • Deine Gedanken kreisen ständig ums Erröten.

  • Du sagst Termine ab oder vermeidest Situationen, aus Angst, rot zu werden.

  • Dein Kleiderschrank besteht aus Rollkragenpullis und hochgeschlossenen Shirts, damit niemand deine Röte sieht.

  • Du spürst eine ständige innere Anspannung, kannst unter Menschen kaum entspannen.

  • Dein Selbstwertgefühl leidet häufig darunter.

  • Du hast schon viel ausprobiert – aber du bleibst nicht dran oder es zeigt keine Wirkung.

  • Du hast das Gefühl, unter Menschen nicht du selbst sein zu können, weil die Angst dich blockiert.

Das sind deutliche Signale, dass es hilfreich sein kann, dir Unterstützung zu holen – sei es in Form eines Coachings, einer Therapie oder einer anderen Begleitung.


Warum Hilfe oft ein Gamechanger ist

Unterstützung bedeutet nicht, dass du schwach bist. Ganz im Gegenteil: Es ist ein mutiger Schritt, dir jemanden an die Seite zu holen.

Im Coaching erlebe ich immer wieder, wie wertvoll es ist, dass:

  • jemand von außen deine Situation mit einem neutralen Blick sieht,

  • du ein regelmäßiges Commitment hast und dadurch wirklich dranbleibst,

  • du offen mit jemandem über deine Situation sprechen kannst,

  • die Methoden individuell auf dich angepasst werden,

  • du spürst: „Ich bin nicht allein mit meiner Angst.“

Viele meiner Klientinnen sagen am Ende: „Ich hätte nie gedacht, dass sich mein Leben in so kurzer Zeit so stark verändern kann.“


Wann Therapie der richtige Weg ist

Es gibt Situationen, da reicht Coaching nicht aus. Wenn du z. B.:

  • das Haus kaum noch verlässt,

  • unter Panikattacken oder Depressionen leidest,

  • dich stark von Freunden und Familie zurückziehst,

  • oder sogar dein Leben infrage stellst,

dann ist eine therapeutische Unterstützung der richtige Schritt.

Ob du deine Errötungsangst allein überwinden kannst oder Unterstützung brauchst, hängt stark davon ab, wie sehr sie dein Leben einschränkt.

👉 Wenn Erröten nur selten vorkommt, reichen oft kleine Tools und Routinen.
👉 Wenn es jedoch ständig präsent ist, deine Gedanken bestimmt und dich im Alltag blockiert, kann ein Coaching oder eine Therapie genau das Richtige sein.

Denk daran: Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Wenn du mit mir gemeinsam an deiner Errötungsangst arbeiten möchtest, dann empfehle ich dir mein neues Intensiv-Coachingprogramm „Errötungsangst Adé“.

👉 Zur kompletten Angebotsübersicht: Hier klicken

Ich hoffe, du konntest aus diesem Blogbeitrag einige Erkenntnisse für dich mitnehmen!

Höre für die Audioversion so gerne noch in die Podcastfolge #152 in meinem Podcast „Augen zu und Sonnenseite“ rein.

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Alles Liebe,
Kathrin

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